Zwar wurde von offizieller Seite bisher stets verneint, dass es bereits zu „Triage“ gekommen sei. Zu einer Situation also, in der Ärzte darüber eintscheiden können, wer lebenserhaltende Maßnahmen erhalte und wer nicht.
Der ärztliche Direktor Mathias Mengel hatte jedoch in einem Online-Forum zugegeben, dass es im Klinikum bereits mehrfach die Situation gegeben habe, in der Triage angewandt worden sei, weil nicht genug Beatmungsbetten zur Verfügung gestanden hätten. Gegenüber dem Nachrichtenportal von t-online sagte er: „Wir waren in den vergangenen Tagen schon mehrere Male in der Situation, dass wir entscheiden mussten, wer Sauerstoff bekommt und wer nicht.“
Petra Köpping (Gesundheitsministerin von Sachsen) versteht dies als dringenden „Warnruf“, auch wenn Sie die genannten Fälle nicht bestätigen könne. Es werde „täglich mit einer Leitstelle abgestimmt, welcher Patient mit welcher Erkrankungsschwere in welches Krankenhaus gebracht werden kann.“